Donnerstag, 15. November 2007

Lebensentwürfe

Kommt mir das nur gerade so vor, oder rausche ich mit Vollgas in ein Leben in geordneten Bahnen? Auto, Wohnung, Job, ein bisschen Sport hier, ein bisschen Kunst und Kultur da. Alles mit Maß und Ziel. Demnächst verliebe ich mich einen Apfelbauern aus meinem neuen Heimatdorf oder in einen Ingenieur an meinem Arbeitsplatz, heirate und setze zwei süße Bälger in die Welt, komplett mit Pausbacken und Kulleraugen. Einen Jungen und ein Mädchen natürlich.

Oder ich nehme mal wieder Drogen, kündige, ficke mit Arschlöchern, feiere wilde Parties, werde deshalb aus der Wohnung geschmissen und versaufe mein Auto.

Mittwoch, 14. November 2007

Schüler-SMS

"Hoi du how are you? Mir tatn di gern zrugkafn? Geat sel?"

Dienstag, 13. November 2007

kampfbloggen

also eigentlich müsste ich ja schon längst im bett sein, der ungewohnte bürojob schlaucht doch ganz schön. irgendwie hat der tag zuwenig stunden, die woche zuwenig tage, und das jahr ist ja auch schon fast vorbei *help!*

bin gar nicht gewohnt, dass ich alles, was ich mir vornehme, auch anpacke, isja richtig anstrengend. folgendes: montags kletterkurs, der sich langsam dem ende nähert und einfach nur klasse ist, ich starte mit gestählten unterarmen und muskelverkaterten beinen in die woche. dienstags seit heute malkurs bei demda, lässt sich auch gut an, obwohl ich das mit der perspektive und dem zeichnen von körpern wohl nie auf die reihe kriegen werde (aber deshalb ja der kurs). mittwoch steht dann schon wieder sport an, planschen in der salzlake und ein paar längen kraulen (wollte ich immer schon mal können). und donnerstag ist ja dann quasi schon wochenende.

zudem diese woche neu im programm (und nur diese woche!): umzug ins kuhdorf, mister s kommt am donnerstag mit seinem "ein colt für alle fälle"-pickup, da wird dann das allernötigste umgesiedelt, samstag gehts zu ikea, und sonntag großer hausputz mit anschließendem gesaufe.

währenddessen ich mich mehr oder weniger standhaft weigere, mit meinen mistern zu kommunizieren, die zurückkkommen wie die bumerangs, sobald man sie in die wüste geschmissen geschickt hat. das hab' ich noch nicht so richtig heraus, wie ich damit nun umgehen soll, aber was soll's, ich habe ja genug andere sachen, auf die ich im augenblick wahnsinnig stolz sein kann, quatsch, bin.

und aus. sorry das tohuwabohu, aber so richtig schöhn schen schön schreiben kann ich nur, wenn mir gerade das herz zerspringt. und momentan hüpft es im gleichtakt mit meinem hirn munter über stock und stein.

Montag, 12. November 2007

infinite sadness

Ich versuche, den Fallen aus Melancholie und winterlicher Schwermütigkeit, die mir die Jahreszeit stellt, zu entgehen. Es gelingt mir trotz sonniger Grundstimmung nicht immer. Mit steifgefrorenem Lächeln ignoriere ich den Schnee, strahle gegen den eisigen Wind an, der mir frontal ins Gesicht weht, schüre meinen frisch entflammten Ehrgeiz noch an, um die Kälte auf den Straßen und in meinem Herzen zu vertreiben. Und doch kriecht sie immer wieder durch die Risse in meiner Haut, macht es sich in meinen Adern gemütlich und färbt mein Inneres novembergrau. In eine Decke gewickelt starre ich in die Nacht und hoffe, dass die Eisdecke, auf der ich tanze, nicht bricht.

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